Das geht uns alle an !!

  

Photo Copyright Helene O'Barry/Dolphin Project

Zwischen Realität und Wirklichkeit! Bitte lesen und helfen

Seid geraumer Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema "MANATI-PARK-BAVARO".

Wir haben nun ein paar Berichte und Bilder zusammen getragen um auf die katastrophalen Verhältnisse in diesem Park hinzuweisen und so viele Menschen wie möglich davon abzuhalten jemals einen Fuß in diesen Park zu setzten und wenn es möglich ist mit einer Unterschriftenaktion aktiv an der Schließung dieses Parks beizutragen.

Des weiteren gibt auf dieser Seite eine Druckversion der Unterschriftenliste, die ihr euch ausdrucken könnt und so viele Unterschriften sammeln könnt wie es eben möglich ist, um dem ganzen endlich ein Ende zu setzten. Jede Unterschrift zählt. Die unterschriebenen Listen könnt ihr uns dann zukommen lassen und wir werden sie dann weiterleiten. Druckversion

Hier gehts zur Unterschriftenaktion

Anette Frohna
Amselweg 6
D-91586 Lichtenau

Andreas Schneider und Silke Gutberlet
 Intzestrasse 137
 42859 Remscheid

 

Des weiteren könnt ihr uns aktuelle Bilder und Berichte zukommen lassen, die wir dann auf dieser Seite veröffentlichen werden. Uns würde auch noch helfen, wenn ihr  uns mitteilen würdet, welche Hotels und Reiseveranstallter den Manati Park  bewerben.

Es ist so wichtig, viel intensiver zu informieren, denn die Touristen, die diesen Park besuchen und mit einem Gesicht voller Freude Bilder für ihr Urlaubsalbum machen, wissen ja oft überhaupt nicht, was dort vor sich geht. Sie haben sich wahrscheinlich nie damit beschäftigt, wie der Lebensraum der Tiere tatsächlich aussieht. Viele der Leute, die diesen Park besuchen, verdrängen wahrscheinlich einfach auch diesen komischen Beigeschmack, den sie empfinden, wenn sie die Tiere beobachten. Deshalb ist es umso wichtiger, den Menschen noch intensiver zu vermitteln, welche Tierquälerei dort vor sich geht. Delfine haben ein großes Problem, ihr Gesicht sieht immer so aus als ob sie lächeln würden, auch wenn es ihnen nicht gut geht.

Wir selber haben vor nicht allzu langer Zeit Urlaub auf den Malediven gemacht und fast jeden Tag hatten wir Delphine in ca. 10 Meter Abstand an unserem Hausriff. Es war einfach wunderschön zu sehen, wie sie dort einfach nur minutenlang verweilten, spielten und dann weiter zogen, ganz ungezwungen. Einmal beim Schnorcheln, hörten wir sie schon aus weiter Entfernung unter Wasser und als wir hoch schauten, waren sie wieder da. Es waren spannende und schöne Momente des Urlaubs, die wir im Wasser erleben durften. Sie hielten immer einen gesunden Abstand und hatten kein Interesse daran, uns durch das Wasser "zu ziehen" oder durch einen Reifen zu springen, sich von uns anfassen zu lassen oder uns mit ihrer Flosse "zu winken". Man hat doch die Gelegenheit, die Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Auf unserer Insel wurden Delphinausflüge angeboten, wo teilweise bis zu dreißig Delphine zu sehen waren, nicht aus weiter Entfernung, sondern unmittelbar in Bootsnähe und die Tiere kamen freiwillig. So etwas sind doch wunderschöne Urlaubsmomente. Man muss nicht in diesen grausamen Tierpark fahren, wo die Tiere unter zwang und diesen unmöglichen Raumbedingungen Dinge tun, einfach nur, weil sie keine andere Wahl haben.

Hier gibt es aktuelle Infos auf :

Pfiffis Homepage

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Einige Berichte über den Park

Manatí Park ist Natur. Die Natur ist Manatí Park. Manatí Park arbeitet daran, das zu schützen, was uns gehört: unsere Pflanzenwelt, unsere Tierwelt... sie gehören uns allen.

Manatí Park entwickelt in Zusammenarbeit mit verschiedenen nationalen und internationalen Einrichtungen Erziehungs-, Forschungs- und Zuchtprogramme für vom Aussterben bedrohte, einheimische Tierarten der Dominikanischen Republik: Leguane, Kaimane, Flamingos, tropische Vögel, Schlangen, Seehunde, Papageien... Ihr Besuch von Manatí Park in Bávaro-Punta Cana trägt zum Erfolg dieser Programme bei.

                                                           SO WIRD DER PARK AUF DER EIGENEN HOMEPAGE DARGESTELLT !!!

Und das ist die Wirklichkeit !!

       

Photos Copyright Helene O'Barry/Dolphin Project

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Boykottaufruf gegen "Horror-Delphinarium       

Bericht von Tauchen.de
10. 09. 2002
Im Juli dieses Jahres wurden von den Betreibern des als "Horror-Delphinarium" berüchtigten Manati-Parks in Punta Cana/Dominikanische Republik trotz gesetzlichen Verbots acht Delphine im Nationalpark "Parque National del Este" gefangen.
Das zuständige Umweltministerium griff nicht ein, weil eine alte Fanggenehmigung von 1995 vorlag, die sich später aber als ungültig herausstellte. Laut der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist der Fang von zehn weiteren Tieren geplant.
Das Delphinarium "Manati Park" steht schon seit Jahren wegen seiner katastrophalen Haltungsbedingungen und seines hohen "Tierverbrauchs" in der Kritik.
Aufgrund des neuerlichen Skandals appelliert die GRD an alle Touristen, dem Park fernzubleiben. Auch große deutsche Reiseveranstalter wie TUI, Thomas Cook und die REWE-Gruppe unterstützen den Protest und haben den Kartenverkauf für den Park sowohl in ihren Reisebüros als auch den angegliederten Ressorts in Punta Cana eingestellt.
Weitere Infos: http://www.delphinschutz.org

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Hier halten sich die Tiere nur während der Show auf
 

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Bericht - Bild.de vom 26.8.2001 von Michae Quandt und Georg Lukas

Delphine sehen immer aus, als ob sie lächeln: wenn sie pfeilschnell durch die Ozeane schwimmen, wenn sie zusammen mit Artgenossen übermütig aus dem Wasser springen.

Auch im Manati-Park, einem Freizeitpark in der Nähe von Punta Cana in der Dominikanischen Republik, wirken die drei Delphine, die in dem nur 10 mal 15 Meter großen Becken ihre Runden drehen, fröhlich. Es scheint sie nicht zu stören, dass neben ihnen sechs Touristen schwimmen, die versuchen, die Meeressäugetiere überall anzufassen, sie zu streicheln oder sich an ihren Flossen durch das enge Bassin ziehen zu lassen. Die Touristen sind fröhlich, ausgelassen - und gedankenlos. Keiner ist sich bewusst, welche Qualen die drei Meeressäuger durchleiden. Denn es sind nicht nur die sechs Touristen, die in das kleine warme Chlorwasserbecken springen, sondern bis zu 200 - jeden Tag! Darunter auch viele deutsche Urlauber.

In drei Schichten à 60 bis 70 Personen werden die Touristen an 365 Tagen im Jahr in das Becken gelassen. Heißt: Jeder Delphin muss täglich mindestens 60 Urlauber ziehen - egal, ob 20-Kilo-Mädchen oder 120-Kilo-Koloss. Doch damit nicht genug: Zusätzlich müssen die Tiere noch drei Shows vor mehreren hundert Manati-Park-Besuchern absolvieren. Höhepunkt dort: Nach jeder Show dürfen 30 Besucher die Delphine, die dazu bei bis zu 40 Grad im Schatten auf glühend heißem Betonboden liegen, streicheln. Für die Betreiber des Manati-Parks ein Riesengeschäft: Jeder Besucher zahlt 25 Dollar (53,75 DM), für das Delphinschwimmen sind 70 Dollar (150,50 DM) fällig.

Jetzt protestieren Tierschützer gegen das Horror-Delphinarium: Manuel Garcia Hartmann, Tierarzt im Duisburger Zoo: "Das ist für die Delphine Fließbandarbeit, für die Betreiber steht nur der Mensch, nicht aber das Tier im Mittelpunkt. Das trübe und gechlorte Wasser schädigt die Delphinhaut." Aber es ist nicht nur das Wasser, das die Gesundheit der Tiere gefährdet: "Delphine haben eine sehr empfindliche Haut", sagt Meeresbiologin Heike Vesper vom World Wildlife Fund (WWF), "sowohl die Berührungen durch die Urlauber als auch die starke Sonneneinstrahlung können Ausschläge und Ekzeme verursachen. Die vielen Touristen im Becken verursachen Stress, dieser den Tieren eventuell sogar Schmerzen." Noch schärfer kritisiert Ulrike Kirsch von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) das Manati-Becken: "Es ist das katastrophalste Delphinarium der Welt, es müsste sofort geschlossen werden! Anfang des Jahres sind sogar zwei Tiere im Becken verendet, andere sind schon krank. Doch wenn ein Tier stirbt, wird aus dem Meer ein neuer Delphin gefischt. Leider sind sich die Touristen nicht bewusst, was sie den Delphinen antun, sie denken nur an ihr Urlaubsvergnügen."

Die deutschen Reiseveranstalter vor Ort haben reagiert. Marcel Würffel, Area-Manager der Thomas Cook AG (u. a. Neckermann, Kreutzer): "Da die Delphine nicht artgerecht gehalten werden, verkaufen wir keine Ausflüge mehr in den Manati-Park." Leider ohne Erfolg: Jetzt locken in den Hotels Manati-Mitarbeiter deutsche Urlauber ins Delphinarium.

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Photos Copyright Helene O'Barry/Dolphin Project

Traurig !!!

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Auszug aus einem Bericht Free Flipper

In dieser Eigenschaft besuchte er im März zusammen mit seiner Frau Helene den Manati-Park in der Dominikanischen Republik auf der Karibik-Insel Hispaniola. Der ist die Attraktion für die Touristen der umliegenden Luxus-Hotels und Feriensiedlungen, bietet er ihnen doch täglich Delfin-Shows und im Rahmen eines "Schwimmprogramms" Gelegenheit, zu den Tieren ins Becken zu steigen, sich mit ihnen fotografieren zu lassen und auf ihnen zu reiten. Das eine für umgerechnet 42 DM, das andere für 130 DM - Shuttle-Service inklusive. Für das Parkmanagement heißt das Wocheneinahmen von umgerechnet ca. 220 000 DM in der Hauptsaison von Dezember bis April, schätzt Helene Herselaeger O`Barry.
Für die fünf Show-Delfine aber heißt das lebenslange Gefangenschaft in einer Poolanlage, die noch nicht einmal die Größe eines Hallenschwimmbades hat. Die Vorführungen finden in einem ca. 17x12 m kleinen Becken statt.

Gehalten werden die Tiere in einem Nebenbecken von etwa 9x5 m, an das sich noch eines mit ca. 5x3 m zur Isolation (z.B. kranker Tiere) anschließt. Obendrein ist das Wasser chloriert - schließlich werden während der täglichen Schwimmprogramme bis zu zweihundert Menschen durchs Becken geschleust.
Dass im vergangenen Jahr nach Angaben von Parkarbeitern vier Delfine in schneller Folge starben, führt Ric O`Barry auf eine Chlorvergiftung zurück.
Zu der unwirtlichen, gesundheitsschädlichen Unterbringung kommt der tägliche Dauerstress von neun bis neunzehn Uhr: drei Schwimmprogramme von bis zu zwei Stunden Dauer, bei denen zwei Tiere mit jedem einzelnen Besucher posieren, sich von ihm betatschen und reiten lassen müssen. Dazu kommen zwei viertelstündige Shows mit den üblichen Flipper-Kapriolen. Noch nie in seiner 40-jährigen Erfahrung hat Richard O`Barry derart überarbeitete Delfine gesehen.

Der Manati-Park bemäntelt diese Praxis mit Forschung und Bildung. Um was es ihm tatsächlich geht, erfuhren die O`Barry`s am eigenen Leibe. Als Rics Frau sich während des Schwimmprogramms Notizen machte, wurde sie vom Manager derart bedrängt und bedroht, dass das Ehepaar noch am selben Tage fluchtartig die Insel verlassen mußte.

Die Dominikanische Republik ist zunehmend Winterurlaubsparadies für Erholungssuchende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geworden. Ihnen gilt meine Bitte: Unterstützen Sie nicht den Missbrauch der Delfine und verzichten Sie auf den Besuch des Manati-Parks !
Wer die Botschaft des Orca-Films "Free Willy" gut heißt, wird nicht gegen ein "Free Flipper" sein.

Free Flipper [2]-Kein Ende der Qual
von Jennifer Overmeier

Die Situation der Delfine im Manati Park hat sich trotz Proteste nicht verbessert-ganz im Gegenteil !

Der Manati Park ist ein Zoo in der Dominikanischen Republik/Punta Cana der auch Schwimmen mit Delphinen anbietet. Fünf Flaschenhalsdelphine sind in einem kleinen chlorierten Pool eingesperrt. Die Größe des Beckens ist alarmierend ungeeignet für Delphine, die üblicherweise in der freien Wildbahn mehr als vierzig Meilen pro Tag zurücklegen.

Die Delphine sind gezwungen dreimal täglich, siebenmal die Woche das Schwimmprogramm zu ertragen. Man hat sie auch dressiert, zweimal pro Tag siebenmal pro Woche eine Show aufzuführen und am Beckenrand zu posieren sowie 200 Touristen täglich zu dulden, die sich an ihre Rückflosse hängen und sich durchs Becken ziehen lassen.

Aufgrund dieser unerträglichen Haltungsbedingungen war Manati Park in den letzten Jahren bereits zweimal Ziel von Überprüfungen der Whale and Dolphin Conservation Society sowie der Welttierschutzorganisation. Mehr als 6.000 entsetzte Touristen haben protestiert, Reiseveranstalter und Hotels haben die Zusammenarbeit mit dem Park beendet und internationale Medien haben schockierende Berichte veröffentlicht, in welchen sogar eine Attacke eines überarbeiteten Delphins auf ein Kind gezeigt wurde.

Manati Park ist seit 1995 geöffnet. Laut Dokumentationen wurden sechs Delphine (Wildfänge) aus Kuba importiert sowie zwei Delphine direkt in nationalen Gewässern gefangen. Allerdings der derzeitige Stand lautet: fünf
Delphine aus Kuba, was bedeutet, dass drei Tiere in diesem Park verschwunden/verstorben sind. Es muss erwähnt werden, dass die Dominikanische Republik seit 1995 zahlreiche nationale und internationale Protokolle
unterzeichnet hat und sich damit zum Schutz der Spezies Flaschenhalsdelphin verpflichtet.

Im Juli 2002 benutzte Manati Park eine alte 1995 ausgestellte Bewilligung und fing weitere acht Delphine in nationalen Gewässern. Dieser Wildfang verletzt neben den erwähnten Protokollen im Besonderen das nationale
Dominikanische Gesetz Nr. 64-00 Artikel 175 vom 18. August 2000. Dieses Gesetz verbietet den Fang einer geschützten Art, es weist sogar in einem eigenen Artikel darauf hin, dass Bewilligungen, die den Prinzipien dieses Gesetzes widersprechen, ungültig sind. Darüber hinaus fand der Fang dieser acht Delphine in einem Naturschutzgebiet, dem Parque Nacional del Este, statt was bedeutet, dass diese Tat auch noch gegen die Regeln dieses Nationalpark verstößt. Es wird berichtet, dass Manati Park immer noch auf der Jagd nach weiteren zehn Delphinen ist obwohl sie keine adäquate Unterbringungsmöglichkeit für diese Tiere bereitstellen können.

 

          So wollen wir die Tiere wirklich sehen